Otitis Wiederholung bei Kindern: der Rat des Facharztes

Interview mit Dr. Georges Picherot, Facharzt für Medizin, Leiter der Kinderabteilung des Universitätskrankenhauses Nantes.

Was ist die beste Prävention gegen das Wiederauftreten von Ohrinfektionen, was sind Ihre Tipps?

Der Rat, über den wir vorher gesprochen haben. Kein Passivrauchen zum Beispiel, oder die Nase bei Erkältungen reinigen. Waschen Sie die Kochsalzlösung mit Kochsalzlösung, um den Schleim abzuleiten und die Mikroben zu evakuieren. Aber vor allem vermeiden Sie zu viel Promiskuität zwischen Kindern. Und das ist politisch. Die Mütter der Städte können nicht anders. Kindertagesstätten oder Kindertagesstätten sind nicht geräumig genug. Die Kinder sind oft vollgestopft. Sie haben keinen Platz. Es liegt an den Politikern, in diese Richtung zu handeln. Eltern sollten in der Lage sein, ihr Kind zuhause etwas länger zu behalten. Das heißt, stellen Sie sich Elternzeit etwas länger vor ...

Was denkst du über den Einsatz von Antibiotika?

Wie die Formel sagt, sind Antibiotika nicht automatisch. Es muss sogar viel vernünftiger verwendet werden, als dies derzeit der Fall ist. Ohrinfektionen sind bei Kindern wie Angina pectoris, sie sind sehr häufige Erkrankungen. Wenn wir jedes Mal Antibiotika anwenden, werden wir schließlich Widerstand erzeugen. Bakterien gewöhnen sich an diese Antibiotika und werden stärker, immer resistenter. Infolgedessen verlieren Antibiotika ihre Wirksamkeit, und wir müssen noch leistungsfähigere schaffen. Es ist ein Teufelskreis. Zumal wir überall Antibiotika finden. Wenn wir zum Beispiel Fleisch essen, gibt es Spuren von Antibiotika darin. All dies trägt zur bakteriellen Resistenz bei.
Angesichts einer Otitis folgt der Arzt den französischen Empfehlungen: Antibiotikabehandlung unter zwei Jahren und 48 Stunden Wartezeit über zwei Jahre, es sei denn, es liegt ein Schweregrad vor. Und wenn es am Ende dieser 48 Stunden nicht besser ist, dann können wir überlegen, Antibiotika einzunehmen. In vielen Fällen wird die Entwicklung der Otitis spontan zur Heilung gebracht, sei es bakteriell oder viral.

Und Impfstoffe?

Zwei Impfungen gegen Hämophilus influenzae und gegen Pneumokokken werden seit einigen Jahren im französischen Impfkalender empfohlen. Ihre Indikationen bezogen sich zunächst auf die Vorbeugung gegen Meningitis mit diesen beiden Keimen. Mehrere Studien haben ihre Wirksamkeit bei der Verhinderung der Komplikationen von Ohrinfektionen gezeigt.

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