Welche Psychotherapie wählen? : Verhaltenstherapien

Das Prinzip der Verhaltens- und kognitiven Therapie (CBT) unterscheidet sich grundlegend vom Prinzip der Psychoanalyse. Dies sind kurze und aktive Therapien. Es ist nicht dazu gedacht, eine Persönlichkeit zu transformieren, und ist nur an dem beeinträchtigenden Symptom interessiert. Der Patient leidet an einem Symptom, drückt Leiden aus, und dieses Leiden wird behandelt.

Das Prinzip: Verhaltenstherapeuten glauben, dass ein Symptom (eine Phobie, Angst, etc.) Verhalten ist, das zu einer bestimmten Zeit im Leben gelernt wurde, aber nicht mehr angemessen ist.
Diese Therapeuten nehmen an, dass das Gelernte verlernt werden kann und neues Lernen möglich ist.

Nehmen Sie das Beispiel einer Phobie: Sie leiden unter einer Panikangst vor Mäusen. Der Therapeut wird nicht unbedingt versuchen zu verstehen, was in Ihrem Unterbewusstsein durch die Maus symbolisiert werden kann. Er wird dir beibringen, keine Angst mehr zu haben. Dafür gibt er dir praktische Übungen. Er wird Sie nach und nach in die Lage versetzen, zu reden, sich vorzustellen, sich einer Maus zu nähern und sie zu berühren.

Diese praktischen Übungen werden wie eine Art Desensibilisierung sein. Übungen sind mit der Arbeit am Denken (Kognition) verbunden. Ein Verhalten wird immer durch ein Gedankenmuster bestimmt.
Wenn Sie zum Beispiel an sozialer Phobie leiden, dass Sie Angst haben zu sprechen, wird Ihr Gedanke nahe bei "wenn ich spreche, werde ich schlecht beurteilt werden". Der Therapeut wird versuchen, Sie dazu zu bringen, die inneren Dialoge, die Sie blockieren, zu verstehen und zu korrigieren.

Eine Sitzung der Verhaltens-Psychotherapie

Verhaltens- und kognitive Therapien sind kurze und hoch kodifizierte Techniken. Ein paar Sitzungen (zehn oder fünfzehn) können helfen, alte Phobien zu überwinden.

In Sitzungen von etwa 45 Minuten bietet der Therapeut praktische Übungen zur Dekonditionierung an. Er begleitet dich, dient als Verhaltensmodell. Rollenspiele können ebenso genutzt werden wie Entspannung.

Einige Therapeuten geben kleine persönliche Übungen zu Hause.

Verhaltenstherapie für wen?

Verhaltens- und kognitive Therapien sind besonders indiziert bei Phobien, Angststörungen, Suchtverhalten, Verhaltensstörungen (sexuell, Schizophrenie ...).

In allen Fällen muss der Patient motiviert und aktiv sein. Er muss akzeptieren, sein Symptom an den Körper zu nehmen, um es zu überwinden. Dies erfordert Anstrengung, aber sie werden normalerweise für den Erfolg bezahlt.

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